Seit Mitte Mai 2018 arbeitet Fabienne Hintermann (1998) aus Gretzenbach in der Bäckerei Leutwyler. Sie schloss die 2 Jahre dauernde EBA-Lehre (Detailhandels-Assistentin) in einer Bäckerei im Sommer 2017 ab. Da sie keine passende Stelle fand, jobte sie, um etwas Geld zu verdienen. Der in Zofingen wohnenden Grossmutter kam plötzlich die Idee, bei «ihrem Beck» nachzufragen, ob man an einer jungen, flinken Verkäuferin interessiert wäre. Und das war man, denn ihr Wohnort Gretzenbach erleichterte einen Einsatz an beiden Standorten. Jetzt hilft Fabienne als «Springerin» da, wo es personell ein Loch zu stopfen gilt. Zwar ist die Fahrt mit dem ÖV nach Zofingen etwas kompliziert, aber der hoffentlich bald erworbene Führerschein würde die Situation entschärfen. «Ich liebe die Backstuben-Atmosphäre, die Genuss anregenden Produkte. Luzerner Sauerteigbrot, Buurebrot, Pain Paillasse sind meine Lieblingssorten, denn ich mag das Rustikale. Deshalb wollte ich auch weiterhin in dieser Branche arbeiten,» erklärt Fabienne. Der tägliche Kontakt und der empathische Umgang mit vielen Menschen sind ihr sehr wichtig. Da sie die Abwechslung liebt, ist auch der jeweilige Laden-Wechsel kein Problem. «In Zofingen sind Stress-Zeiten am Morgen und über Mittag programmiert, aber ich kann gut damit umgehen. Hingegen verläuft das Geschäft in Küttigen ausgeglichener», ergänzt die «Springerin». «Ich fühle mich in beiden Laden-Teams wohl. Man wird umfassend informiert, gut geführt und es herrscht eine betont menschliche Atmosphäre. Weil ich das «flinke Arbeiten» liebe, kommt mir manchmal meine Ungeduld etwas in die Quere. Doch ich weiss mich zu zähmen, und der Kunde bekommt nichts davon mit.» Fabienne ist auch offen, sich beruflich noch weiterzubilden und meint: «Man muss ja ein Ziel im Leben haben»!