Lebkuchengewürz

ist eine Mischung aus Pfeffer (darum nennt man den Lebkuchen auch Pfefferkuchen) Muskat, Zimt, Nelken, Sternanis, Ingwer, Macis (Blüte der Muskatnuss) Fenchel, Kardamom, Koriander, Anis, Piment

 

Morgens um ab 5 Uhr…

wir sind früh unterwegs, um in Aarau mit unserem kleinen, aber ausgesuchten Sortiment präsent zu sein. Mein Team hat die ganze Nacht gebacken.

Rüeblikonfitüre

eine echte Küttigen Schese (Handwagen)

Unser Stand an der Lauernzer Vorstadt

Hausgemachte Rüebliteigwaren

Küttigen Rüebli – nur bei uns

Unsere Muffins

Rübeblibrot (mit Gold ausgezeichnet an der Swiss Baker Trophy 18)

Lebkuchenteig

haben Sie gewusst, dass ich den Lebkuchenteig schon im September herstelle? Wir verwenden für den Teig echten Bienenhonig und viele edle Rohstoffe. Als Triebmittel wird unter anderem Pottasche benutzt. Dieses Triebmittel braucht Säure um zu treiben. Der Teig muss also mehrere Wochen im Keller ruhen, damit sich Milch & Essigsäuren bilden. Diese sind für ein rundes Aroma wichtig. Der Teig geht dann etwas auf.

Diese Säuren bilden übrigens wie bei der langen Teigführung beim Brot eine natürliche Resistenz gegen Schimmel.

Pottasche hat die Eigenschaft Wasser anzuziehen. (Hygroskopisch) Dies unterstützt die Feuchthaltung im Gebäck. Mir ist dies spontan in den Sinn gekommen, weil im Gartencenter die Lebkuchen durch das Raumklima unterstützt schön feucht bleiben.

etwas ganz Besonderes

unser Dinkelrot. Eine Kindheitserinnerung. Meine Mutter hat immer Dinkelbrot im Holzofen gebacken. Aus Oberkulmer Rotkorn- auf dem Hof vom Vater angebaut und ich war dabei bei der Ernte, weiss wie es roch, wenn die Körner in der Mühle durch ein Sieb in einen Tank rutschten… Später war man dabei beim kneten und auch beim backen im Holzofen.

Als Bäckermeister weiss ich natürlich besser Bescheid und so stelle ich ein Brühstück her.

Dinkel

Dinkel ist die Urform von Weizen. In der Schweiz wurde Dinkel früher angebaut, weil er Widerstandsfähiger ist als Weizen und eigentlich in unser Klima passt. Der Nachteil bei Dinkel ist einerseits der kleinere Ertrag auf gleicher Fläche. Das war der Grund, dass man in den 70er und 80er Jahren den Dinkel fast verdrängte. Dinkel ist auch von der Verarbeitung her etwas aufwändiger. Das Korn muss erst von der Spelze, einer holzigen Celluloseschicht, befreit werden. Das wird in der Mühle durch sogenanntes „Brechen“ in einem separaten Arbeitsgang gemacht.

Der Dinkel hat heute viele Fans, weil er bekömmlicher ist als hochgezüchteter Weizen. Die Mühle meines Vertrauens, Mühlebach Mühle in Würenlingen, macht das für uns hervorragend. Heute wird unter dem Label „Urdinkel“ angeboten. Das Label setze ich nicht ans Verkaufsregal, weil es für mich völlig logisch ist, diesen Dinkel zu benützen.

Brühstück

Ein Teil des Mehles wird mit kochendem Wasser angeknetet. Dadurch wird das Eiweiss im Mehl, der sogenannte Gluten, schon angeregt. Wir lassen diesen Teig abkühlen und stellen dann einen Teig her der über zirka 16 Stunden ganz langsam aufgeht. Bei dieser Technik benötigt man ein Minimum an Hefe was der Bekömmlichkeit entgegen kommt.

Wirken

vor dem Einschiessen in den Ofen, wird der Teig noch in Form gebracht und dann während 50 Minuten ausgebacken.

Ätti fluchte

da mein Mami immer den Holzofen im Haus nutzte. Wurde natürlich die „Chouscht“ in der Stube heiss. und ein Teil des Ofens war im Schlafzimmer meiner Eltern. Im Hochsommer hat mein Vater (de Ätti) immer geflucht, weil er in einer Sauna ins Bett musst 🙂

Mittwoch Nachmittag im Gartencenter Zulauf Schinznach

heute startete unser Engagement in Schinznach

Diese Woche und auch nächste Woche sind wir Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 14 bis 17 Uhr

Samstag von 10 bis 17 Uhr sind wir mit frisch gebackenen Lebkuchenherzen und Lebkuchenhäuschen in Schinznach.

Mehr Infos: www.gewerbelebt.ch

In der Zofinger Altstadt-Bäckerei Leutwyler und in ihrer Filiale in Küttigen gibt es auch dieses Jahr wieder in der Fastenzeit ab 14. Februar bis zum Ostersonntag, 1. April 2018, ein ganz besonderes Brot zu kaufen. Der Aufpreis von 50 Rappen geht an Projekte und Programme von «Brot für alle», «Fastenopfer» und «Partner sein».

Das Brot von Fastenopfer und Brot für alle ist Teil der diesjährigen ökumenischen Kampagne, die unter dem Motto steht: «Gemeinsam für eine Welt, in der alle genug zum Leben haben». Die seit 1969 alljährlich durchgeführte Aktion hat zum Ziel, die breite Öffentlichkeit für die Ungerechtigkeit zu sensibilisieren, dass weltweit Millionen Menschen unter Armut und Hunger leiden. Seit 1994 beteiligt sich auch «Partner sein» – das Hilfswerk der christkatholischen Landeskirche. Der Erlös dient vollumfänglich der Projektarbeit dieser drei Hilfsorganisationen.
Einige hundert Bäckereien und Konditoreien in der Schweiz verkaufen ein Spezialbrot mit dem Solidaritätszuschlag. Langjähriger regionaler Projekt-Partner ist die Bäckerei Leutwyler am Kirchplatz in Zofingen mit ihrer Filiale Küttigen. Die Beteiligung an der Aktion geschieht aus Solidarität und mit dem Ziel, Geld zur Finanzierung von Projekten zu sammeln.

«Wenn wir weiter wie bisher wirtschaften, stösst unser Planet demnächst an seine Grenzen. Das hat gravierende Konsequenzen: Hungersnöte in Afrika, Überschwemmungen in Asien oder Trockenheit in Lateinamerika sind die Folge. Alle Kontinente sind davon gleichermassen betroffen. Am schlimmsten aber trifft es die Ärmsten. Dies verschärft diese bereits bestehende soziale Krise. Ein Wandel ist zwingend, sonst berauben wir uns selbst unserer Lebensgrundlage,» schreiben die Hilfswerke.

Neue Leutwyler-Kreation: Braumeisterbrot

Der Produktions-Verantwortliche in der Leutwyler-Backstube, Martin Sparhuber, entwickelte in diesem Jahr ein neues Produkt: das «Braumeisterbrot». Es handelt sich hier um ein Weizen/Roggenbrot mit gemalztem und geröstetem Brauerschrot und Braumeistersauerteig. Es werden weder Backmittel noch künstliche Aromen/Farbstoffe verwendet. Der jeweils sich am Ende der Aktion ergebende Sammelbetrag wird von der Bäckerei Leutwyler immer noch grosszügig aufgerundet.